In ihrem neuem Bühnenprogramm "Turteltaub" zieht Pe Werner wieder einmal
alle Register ihres Könnens.
Erfrischend komisch, berührend melancholisch, lüstern lästernd, mimt sie die Braut, die sich nicht traut,
räkelt sich auf dem Flügel, schmachtet Kuchenbuffets, Mr. Moon und irdische Mannsbilder an, nur um letztere
danach charmant um die Ecke zu bringen. Rein musikalisch – versteht sich!
Pe Werner verbindet spielerisch Pop, Chanson, Couplet und Gassenhauer, Jazz und Klassik.
Präsentiert Turteltaubes aus vorwiegend eigener, aber auch "geliehener" Feder (u.a. Kreisler, Lindenberg, Rilke,
Roth). Das ist Wernersche Feinkost. Salonmusik in Pe-dur!
Begleitet wird die Wahlkölnerin von Peter Grabinger am Flügel und den Streichern der
Strings De Luxe (Adam Zolynski, Geige und Martin Bentz, Cello) aus Hamburg.
Wieland Reißmann, kongenialer Produzent und Arrangeur ihres aktuellen Studio-Albums "Im Mondrausch",
das soeben mit dem German Jazz Award ausgezeichnet wurde, schrieb die Arrangements für diesen
Herzkammermusikalischen Abend.
Pe Werner singt aus Leidenschaft über das Für und Wider des einsam, zweisam, dreisam – Seins.
Fragt man die Chanteuse, warum es sie nach 20 Jahren im Musik-
geschäft immer noch reizt, über das Auf und Ab
der Liebesstimmungsbarometer zu schreiben und zu singen, sagt sie lachend: "Mein Vater war Maurer. Ich kenne mich
eben aus in Sachen Hoch und Tiefbau."
Und so lässt sie es in "Turteltaub" hoch her gehen, aber auch tief blicken, in die eignen Seelenkarten
und die Wünschelrutengänge zum Glück.
Wer sitzende Stehgeiger und einen Mister Goldfinger am Flügel in einer fulminanten Live- Show erleben möchte,
ist bei Pe Werners Salonmusik richtig.
Pe Werner schlägt den Bogen von der ersten Liebe bis zum letzten Gang, in einem Programm für alle
die verliebt, bekloppt, verheiratet und geschieden sind, oder für all jene, die es werden wollen … "Turteltaub!"
www.pewerner.de
SOME LIKE IT HEISS!
Gayle Tufts’ neue one-woman Show ist ein alle Sprach- und Genregrenzen sprengendes Feuerwerk. Die liebenswerteste Botschafterin, die sich
der Broadway denken kann, erzählt das abenteuerliche Leben einer Entertainerin die zwei Jahre jünger ist, als Madonna: Lustvoll, laut und very hot!
Neue Lieder und frische Texte über das Erwachsensein, das Jung bleiben und Frauen erhitzt vom Rampenlicht und anderen Energie-Quellen. Treffender Humor
gemischt mit bittersüßen Reflektionen über die Rückkehr der Pubertät und die endlose Suche nach menschlicher Wärme.
Perfektes Timing, gepaart mit einer grandiosen Singstimme und dem genauen Blick der bekanntesten in Deutschland lebenden Amerikanerin.
Am Flügel: Bene Aperdannier/Marian Lux
"Pures Dynamit." – Frankfurter Rundschau
"Vielleicht produziere ich keine Eier mehr, aber ich bin sehr fruchtbar". Wer könnte den Stolz wider das Stigma mit mehr Sex-Appeal
verkörpern als Gayle Tufts?
Wer taugt besser als Sprachrohr zwischen all den Welten und Widersprüchen, in denen sich moderne
Frauen (un-)bewusst bewegen? Und wer könnte witziger, hinreißender und unterhaltsamer sein als die bekannteste in Deutschland lebende
Amerikanerin (Stern)? Unter all den deutschen Kolleginnen zwischen Comedy, Kabarett und Chanson gereicht der Vollblutentertainerin
Gayle Tufts der Umstand ihrer Herkunft stilistisch zur Ehre und macht sie zu einer amüsierten Beobachterin, die als Nachfahrin der
Befreier alle Narrenfreiheiten hat. Das schelmische Changieren zwischen den Nationen als Sympathisantin wie kokette Kritikerin, zwischen Identifikation
und Ironie mit (dem) deutschen Wesen und amerikanischen Eigenarten verhindert, dass selbst vermeintliche Obszönes nie ins vulgäre rutscht ...
Zwiegespräche, Stand-up, Storytelling, Lesung und ihr grandioser Gesang machen die Show über das Klimakterium zu einem Cocktail aus Hormonen und
Schüßler-Salzen, aus Groteske und Poesie. Natürlichkeit und Broadway-Glamour wechseln sich ab ... Wenn sie mit wackelndem Winkfleisch
("Batwings") singt: "I want to be Michelle Obama, I want to have her Oberarme", ist das nicht die übliche Selbsterniedrigung, sondern
ein Statement der Superwoman gegen Fitness- und First-Lady-Zirkus. Wenn sie in bequemen Chucks Exkurse in die Kulturgeschichte der Hight Heels macht, und
erzählt, wie Hollywood sich gegen "Pumps-Schmerz" Botox spritzt, sind das mehr als Anekdoten ... Sie verknüpft Hommagen an ihre Mutter, die
"I´m going through the change" als Allzweckausrede in ihren Wechseljahren benutzte, mit Obamas Wahlspruch 2007 "The change we can believe in" und
lässt über den Abend ein Panoptikum an weiblichen TV-Karikaturen von Lady Gaga ("das uneheliche Kind von Karl Lagerfeld und Desirée Nick")
über Madonna ("die Wechseljahre haben Angst vor ihr") bis zur Vorabend-Ikone Christine Neubauer vorüberziehen.
Tufts gelingt es in ihrem fulminanten "Dinglish" von Epilationsterror und einem "kaputten Leber-Chi" zu witzeln, mit tragikomischer Poesie
von der slapstickreichen Seebestattung der Mutter zu berichten und so selbstverständlich von der persönlichen Kino-Sozialisation in den 70er
Jahren ("Hollywood at it`s best") zu erzählen, dass der Spannungsbogen vom Spielfilm "The China Syndrom" über den realen amerikanischen Atom-GAU von
Harrisburg zu brandheißen Forderungen wie "stop the ridiculous insanity of nuclear power" logisch ist. Dass der nukleare "meltdown" damals zum
Menopausen-Gleichnis der Mutter wurde, zeigt, wie verzweifelt jene Frauengeneration um Aufmerksamkeit rang. Gayle Tufts gelingt es vor einem
begeisterten Publikum nicht nur, sich zur Botschafterin für zeitgemäßes weibliches Selbstbewusstsein zu machen, sondern auch politisch "Verändert
Euch!" zu rufen. Wonderful!
Almut Behl, 17.9.2011, Kieler Nachrichten
"Eine der besten Entertainerinnen der Deutschen Comedy Szene. - Der Spiegel
Zur Leipziger Buchmesse erscheint im Aufbau Verlag das gleichnamige Buch zur Show: „SOME LIKE IT HEISS!“
www.gayle-tufts.de
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