Günter geht baden, an seinem Steg am Biberweiher. Er stellt ein Schild auf, da steht geschrieben: "Hier badet
Günter!", genau wie immer. Er steckt schon seinen großen Zeh ins Wasser, da findet er doch glatt eine
seltene Flussperl-
muschel.
Er will sie öffnen, vielleicht ist ja eine Perle drin, da hört er plötzlich
eine Stimme: "Mensch, tu das bloß nicht!"
Das ist der Biber, der ihn beobachtet hat.
Und der erzählt ihm die Geschichte, wie er auch mal so eine Muschel
gefunden hat und wie er geträumt hat, dass er sie öffnet und wie eine wunderschöne Perle drin war
und was dann alles passiert ist, mit ihm und seinen Freunden, dem Bär, dem Elch und dem Hasen und wie am Ende
alles ganz schlimm ausgegangen ist - im Traum. Und Günter soll sich das bloß gut überlegen mit dem Öffnen
von der Muschel.
Das macht Günter dann auch.
Eine Geschichte darüber, dass man die wirklich großen Schätze nicht in Muscheln findet.
Nach dem Bilderbuch von Helme Heine. Ein Figurentheaterstück für Kinder ab 4 Jahren. - Premiere: 2011
Spieler: Alexander Baginski - Regie: Martina Quante - Musik: Baton Rouge - Kostüme: Die Garnroller
www.pantaleon-figurentheater.de
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